EUROPRISMA
Exklusive Erzählungen von Land und Leuten
Begleiten Sie mich auf meinen Seelenreisen in meinem Blog

~ Aus meinem Blog ~



Ein Aufruf in eigener Sache

Noch bis Freitag vergangener Woche schien es, als würden all meine Pläne aufgehen, die ich für das Jahr 2020 gefasst habe:
  • Nach einem Jahr Kampf habe ich meine Prüfungen zur Wirtschaftsfachwirtin IHK im ersten Durchgang bestanden – zu meinem eigenen Erstaunen, dass ich besser abgeschnitten habe, als ich es mir ausgerechnet hatte.
  • Ich bringe mein neues Buch „Weggefährten – Eine kleine Dankmusik“ als Taschenbuch und E-Book per Druck und Vertrieb über Amazon im Selbstverlag heraus; Mitte des Jahres soll mein Roman – oder sagen wir eher, mein historisches Märchen „Die Seehexe – Die Legende der Lady Gray“ als Trilogie in neuer Aufmachung erscheinen; und meine Artikel in den Blog-Bereichen auf meiner Website https://www.europrisma.de wachsen wie von selbst munter vor sich hin.


Darüber hinaus ist es mir gelungen, bis Freitag/Samstag letzter Woche auf der Messe „Kauf Lokal“, die in einigen großen Kaufhäusern der Münchner Innenstadt für Klein-Unternehmer und Produzenten „Kauf Lokal“ stattfand, Kontakte zu ein paar netten Selbstständigen zu knüpfen, über die ich nach und nach auf meiner Website schreiben wollte.

  • 3. Um weiterhin meine Bücher und Artikel so echt und authentisch schreiben zu können, wie ich sie denke und meine, und um meinen Lebensunterhalt (Miete, Strom, Versicherungen und was man so braucht) zu bestreiten und zu sichern, wollte ich mich als Nächstes um eine Festanstellung als Team- oder Projektassistentin bewerben – der Beruf, in dem ich bis zu meiner Selbstständigkeit im Jahr 2019 gearbeitet habe – und habe inzwischen zwanzig Bewerbungen losgeschickt und hierauf Absagen erhalten; allerdings wollte ich meine Bewerbungsaktivitäten erst jetzt bewusst forcieren.


Doch das Corona-Virus COVID-19 und die Notstandsverordnungen, die Bund und Länder gestern ausgerufen haben, werfen all meine Pläne über den Haufen und bedrohen meine Existenz so wie die unzähliger anderer Bundesbürger, ganz gleich, ob sie in der Wirtschaft oder im Staatsdienst, als Angestellte oder als Freiberufler / Selbstständige tätig sind.



Denn wenn Bund und Länder den Verkehr der öffentlichen Verkehrsmittel einschränken und Reisen selbst im Inland untersagen, was für eine Chance habe ich bzw. haben andere Arbeitssuchende dann auf Vorstellungsgespräche?

Wenn Minister aller Bundesländer in den Medien wie gestern in „Hart aber fair“ erklären, dass die Wirtschaft in Deutschland, in der EU, ja weltweit eine rasante Talfahrt erlebt und in der gesamten Bundesrepublik in den meisten Unternehmen Kurzarbeit angeordnet wird; wenn Gastronomie- und Kunstbetriebe momentan um ihr nacktes Leben kämpfen – wie groß ist dann meine Chance, dass ich von irgendeinem Unternehmen eingestellt werde? G l e i c h n u l l !

Da es momentan in Deutschland wie auch in anderen europäischen Ländern kein kulturelles Leben gibt; da Patienten in Krankenhäusern und Senioren in Altersheimen momentan nicht mehr von Angehörigen und Freunden besucht werden sollen; da wir momentan soziale Kontakte so weit wie möglich meiden sollen und ab morgen Gaststätten nur noch von 6:00 bis 18:00 öffnen dürfen, war ich gestern ein letztes Mal in der Münchner Innenstadt.

Ab heute werde ich mich für die kommenden drei Wochen zurückziehen, kein Geld mehr ausgeben und meine Wohnung nur noch verlassen, wenn ich einkaufen gehen muss.

Es herrscht eine gespenstische Stille und Leere in der Stadt. Alle Freude, alles Licht, alles Leben scheint dahin zu sein. Und alle Freude, alle Entspannung und Unterhaltung, das kleine Glück nebenbei, das uns unsere Bars, Cafés und Restaurants, das uns die Künste – Literatur, Musik, Schauspiel mit und ohne Gesang und Tanz und die bildenden Künste- bislang geschenkt haben, droht zu erlöschen und zu vergehen…

Als in den Zeiten des SED-Einheitsstaates, der Stasi und der IMs in der ehemaligen DDR ein Pastoren-Ehepaar dafür, dass es seinen Glauben weiter lebte, verkündete und predigte wie weiland Martin Luther, in Beugehaft genommen wurde, gelang es ihm, einen Band Gedichte und Lieder des ebenfalls verfolgten und bedrohten Dichters und Liedermachers Wolf Biermann ins Gefängnis mitzunehmen.

Und diesem Pastoren-Ehepaar gelang es, einen Brief an Wolf Biermann aus dem Gefängnis zu schmuggeln, in dem sie sich bei ihm bedankten und ihm mitteilten, seine Gedichte und Lieder seien für sie „Seelenbrot“.

Und genau das ist Literatur, ist Musik, ist Schauspiel, ist bildende Kunst! Das ist jegliche Kunst, so war und ist sie von allen Künstlern beabsichtigt: als Seelenbrot für die Menschen! In den kommenden Wochen werden wir es bitter nötig haben, wenn man uns das Seelenbrot im Wege der sozialen Interaktion – sprich Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen – verwehrt!

Was ich jetzt tue, fällt mir nicht leicht; denn alles, was ich bisher in meinem Leben tat und was mir gelang, habe ich mir selbst hart erarbeitet und erkämpft. Aber nun bitte ich erstmals in meinem Leben um Hilfe.

Nicht im Sinne von Almosen. Ich bettle nicht.Wenn Ihr mir helfen und mich am Leben erhalten wollt:

  • Klickt auf meine Website https://www.europrisma.de, und lest meine Artikel in meinen Blog-Bereichen; es kostet Euch nichts. Nicht dass Ihr meint, ich wolle nur Geld absahnen.
  • Kauft meine Bücher „EUROPRISMA – Meine Seelenreisen“ (€ 12,99 als Taschenbuch und € 9,99 als E-Book) und „Weggefährten – Eine kleine Dankmusik“ (€10,99 als Taschenbuch und € 7,99 als E-Book). Die Erlöse sollen auf mein Konto DE54 7025 0150 0029 1688 20 bei der Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg gehen.
  • Inseriert auf meiner Website oder schickt mir Leute, die bereit sind, auf meiner Website https://www.europrisma.de zu inserieren. Die Erlöse für die Anzeigen, Ad-Ons, Banner auf meiner Website sollen auf dasselbe Konto gehen.


So ist für mich ab heute der Stand der Dinge. Ich habe nicht die Größe und den ungeheuren Mut von Martin Luther, aber wie er kann ich für mich selbst momentan nur sagen: „Hier stehe ich; ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.“

Neuried, den 17.03.2020
Birgit Müller

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Meine Reiseberichte

Europa ist für mich eine bunte Vielfalt von Ländern, Sprachen und Kulturen mit ihren Mythen, Überlieferungen und Traditionen, die auf einem einzigen Kontinent zu Hause sind.



Europrisma - Reiseberichte von Birgit Müller Europa ist für mich eine bunte Vielfalt von Ländern, Sprachen und Kulturen mit ihren Mythen, Überlieferungen und Traditionen, die auf einem einzigen Kontinent zu Hause sind, und gleicht darin einem Prisma, das das Licht der Sonne bricht und in allen Farben des Regenbogens widerspiegelt – daher der Name meiner Homepage.

Erst spät in meinem Leben bin ich in den Genuss des Reisens gekommen; mehr dazu im Kapitel „Über mich“. Wenn mir eine Gegend oder Stadt gefiel, wenn sie besondere Stimmungen und Schwingungen in mir weckte, war mir ein Besuch zu wenig. Also fuhr oder flog ich öfters hin, hielt meine Eindrücke fest und brachte sie zu Hause sprachlich in Form.

Eine Flaschenpost, in der ich die Lichtstrahlen des Prismas Europa einfange – sprich, Erinnerungen an Landschaften, Gegenden und Städte, wie sie waren, bevor der Prozess der Globalisierung und Digitalisierung so rasch voranschritt, dass niemand von uns aktuell einschätzen kann, wie sich die Gesichter der Länder und Städte Europas, die in Jahrhunderten entstanden sind, sich vielleicht in nur wenigen Jahren verändern werden.

Wer meine Homepage bewusst aufgesucht oder sich beim Surfen hierher verirrt hat, ist herzlich eingeladen, mit mir in Gedanken auf Reisen zu gehen.


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„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist die Unfähigkeit, sich seines eigenen Verstandes ohne der Leitung eines anderen zu bedienen.“ (…) „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist der Wahlspruch der Aufklärung.“
Zitat aus Kants Traktat: „Was ist Aufklärung?“









Meine Reise durch Europa

Meine Reisen durch Europa



Hier finden Sie meine neuesten Berichte. Weitere Werke, und einen Ausblick auf die kommenden, finden Sie unter „Reiseberichte“.

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Tschechien: Aus Böhmens Goldener Stadt

Die vertraute Fremde Nach sechs Jahren geistig-seelischer Erstarrung, in denen ich etwas Eigenes und Schöpferisches weder zu Papier bringen konnte noch wollte, hat sich in mir eine Stimme.

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Tschechien
Tschechien: Die feine böhmische Art

Als ich mit zwanzig Jahren das Dorf meiner Kindheit hinter mir ließ und nach München zog, hätte mir nichts ferner liegen können als der Drang, die Heimat meiner Vorfahren aufzusuchen.

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