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Blog

Musik und Emotionen

Im Blog-Bereich „Weggefährten“ schildere ich u.a. meine Begegnungen mit wegweisenden Musikern des 20. Jahrhunderts...



Vorwort zu meinem Blog-Bereich „Musik oder Channeling?“ Im Blog-Bereich „Weggefährten“ schildere ich u.a. meine Begegnungen mit wegweisenden Musikern des 20. Jahrhunderts. Ich hätte sie auch im Bereich „Musik oder Channeling?“ unterbringen können; doch ihr Einfluss ging bei mir tiefer, dauerte länger an und tauchte immer wieder auf.

In „Musik oder Channeling?“ soll es um Musiker-/innen, Sängerinnen und Sänger gehen, die auf ihre ganz besondere Weise mehr waren und sind als musikalische Eintagsfliegen oder Pop- oder Schlager-stars, die man kurz kennt, die aber keine weiteren Hits mehr landen und ebenso schnell wieder in Vergessenheit geraten, wie sie gleich Raketen aus dem Boden senkrecht nach oben geschossen sind.

Eines haben all diese Musiker/-innen, Sängerinnen und Sänger gemeinsam: Wenn sie auf der Bühne stehen, scheinen sie etwas außerhalb ihrer selbst „herunterzuholen“ und durch sich strömen zu lassen, dienen nicht sich selbst, sondern dem, was sich durch sie hindurch ausdrücken will; deshalb die Überschrift „Musik oder Channeling?“.

Wenn auch Ihr solche Leute kennt oder gekannt habt, nur zu! Schreibt mir/uns davon!


18.06.2020 - Der Vogel, der Wind und die See - "Albatros" von Karat
„Albatros“ entstand im Jahr 1979, zu einer Zeit, als der Eiserne Vorhang zwischen Ost und West noch so dicht hielt, dass zwei Generationen von Deutschen – von 1945 bis 1989 – kaum etwas voneinander hörten oder sahen, in zwei völlig unterschiedlichen Welten lebten, so dass seit 1989 bis heute ein Bruch mitten durch Deutschland geht, zu dem 44 Jahre Konditionierung und Indoktrination durch die Supermächte USA und UdSSR auf beiden Seiten beigetragen haben. Vordergründig geht es um jenen Vogel, den die Seeleute kennen, seit Menschen erstmals Holz zu einem Rumpf zusammengefügt, einen Mast aufgestellt und eine Leinwand daran befestigt haben, um sich auf die See hinaus zu wagen und herauszufinden, was hinter ihren unermesslichen Weiten liegen mag.


Der Vogel, der Wind und die See – „Albatros“ von Karat

Für gewöhnlich ist ein Lied, das man im Radio oder auf Youtube hört, selten länger als drei Minuten. Was über diese Zeitspanne hinausgeht, dauert den Radiosendern zu lang, einmal abgesehen von den Klassik-Sendern, für die ein Instrumental- oder Chorwerk erst ab vier Minuten Länge interessant und relevant zu werden beginnt.

Doch dann und wann brechen Werke der Pop- und Rockmusik die ihnen gesetzten Grenzen, und Komponisten und Textdichter, die meist auch die Interpreten ihrer Werke sind, beweisen, dass es in der sogenannten Unterhaltungsmusik ebenso komplexe, ausgefeilte und durchkomponierte Stücke gibt wie in der sogenannten ernsten Musik. Paradebeispiele hierfür sind „Bohemian Rhapsody“ von Queen, „Music“ von John Miles, „Cinema Show“ von Genesis oder „Shine On You Crazy Diamond“ von Pink Floyd, um nur einige zu nennen.

Durch Zufall geriet ich auf Youtube unlängst an das Rock-Epos „Albatros“ von Karat. Nur nach einer Minute erkannte ich, dass dieses Stück, das ich zuvor noch nie gehört hatte, den oben genannten Klassikern des Art oder Progressive Rock jederzeit das Wasser reichen kann!

Es beginnt mit einem leisen Blubbern und Glucksen der E-Gitarre und einem kaum hörbaren Säuseln des Keyboards, dessen kühler sphärischer Klangteppich langsam und sanft an Intensität zunimmt. Das Bild von einem unermesslich großen Himmel, von der endlosen Weite des Ozeans und von dem Vogel, der einsam und schwerelos hoch oben am Firmament schwebt, ist von den ersten Tönen an da!

„Es gibt einen Vogel, den haben Matrosen zum Herrscher gekrönt“,

beginnt tief, leise und sehnsuchtsvoll die Stimme des Leadsängers zu raunen. E-Gitarren und Keyboard ziehen langsam an, nehmen gemeinsam mit der menschlichen Stimme an Intensität und Kraft zu.

Mit einem Schlag kracht schwer und wuchtig das Riff des Basses und der Leadgitarre herein und drängt voran, vom Schlagzeug mächtig und druckvoll angeschoben.

Auch jetzt ist sofort das gedankliche Bild da – von den schweren mannshohen Wogen, die im Sturm schwellen und mit all ihrer Wucht gegen eine Steilküste donnern, von den bleigrauen Gewitterwolken, die in ihrer Schwere fast bis zur Meeresoberfläche niederhängen, vom Heulen und Brüllen des Sturms.

„Und krachen die Stürme mit rauer Gewalt,
dann fliegt er mit Feuer und steigt ungeheuer
zur Freiheit der Meere…“

Diese Worte gelten wiederum dem Albatros; gemeinsam mit ihm schwingt sich die Stimme des Leadsängers mit Macht empor in die Lüfte.

Dann ein plötzliches Abflauen, wie sie bei schweren Stürmen auf See oft geschieht, heraufbeschworen durch das kühle, leichte, schwebende Säuseln des Keyboards. Das Heulen und Brüllen des Sturmes legt sich und weicht einer gespenstischen Stille. Noch tost und wogt das Meer, doch es scheint stillzustehen und Atem zu schöpfen… In die sphärisch-elektronischen Klänge mischen sich die Melodiebögen von Streichinstrumenten, schaffen eine weihevolle, geradezu andächtige Atmosphäre, der sich das Ohr gerne überlässt.

Jäh legt das Schlagzeug aufs Neue los, machtvoll und wuchtig gestützt von den E-Gitarren; und sofort ist das Heulen und Kreischen des Sturms, das Donnern und Krachen der Brandung wieder da!

Doch in all dem Gewoge und Getose hält die klare, sanfte und doch starke Stimme des Leadsängers ebenso ihren Kurs wie der Albatros, der sich seinen Weg durch den Sturm erkämpft und seinem inneren Kompass unbeirrt weiter folgt. Das Flirren und Sirren des Keyboards segelt gemeinsam mit dem Vogel empor ans Licht und in die Unendlichkeit hinaus…

„Albatros“ entstand im Jahr 1979, zu einer Zeit, als der Eiserne Vorhang zwischen Ost und West noch so dicht hielt, dass zwei Generationen von Deutschen – von 1945 bis 1989 – kaum etwas voneinander hörten oder sahen, in zwei völlig unterschiedlichen Welten lebten, so dass seit 1989 bis heute ein Bruch mitten durch Deutschland geht, zu dem 44 Jahre Konditionierung und Indoktrination durch die Supermächte USA und UdSSR auf beiden Seiten beigetragen haben.

Vordergründig geht es um jenen Vogel, den die Seeleute kennen, seit Menschen erstmals Holz zu einem Rumpf zusammengefügt, einen Mast aufgestellt und eine Leinwand daran befestigt haben, um sich auf die See hinaus zu wagen und herauszufinden, was hinter ihren unermesslichen Weiten liegen mag.

Seit Menschengedenken schwebt der Albatros hoch droben am Himmel auf seinem einsamen Kurs von Süden nach Norden und wieder zurück, folgt aber gerne einem Schiff, dessen Kiel die See aufwühlt und dabei Beute an die Oberfläche befördert.

Umgekehrt haben die Matrosen und Steuerleute auf den Schiffen diesen Vogel mit seinen langen schmalen Schwingen und seinem eleganten, schwerelos dahingleitenden Flug als „Meistersegler“ verehrt, der die Winde stets optimal nutzte und den selbst die schwerste See und die steifste Brise nicht von seinem Kurs abzubringen vermochte. Ich nehme an, dass Generationen von Schiffsbesatzungen vom Albatros einiges abgeschaut und gelernt haben!

Doch im Gegensatz zum Menschen braucht der Albatros keine Masten, Rahen und Stengen, keine Falle, Schote und Brassen, um mit den Launen der Winde und der Ozeane klarzukommen; ihm genügen seine Flügel. Und im Gegensatz zum Menschen ist er nicht darauf angewiesen, dass ihn ein schwimmender Rumpf aus Holz vor dem Ertrinken schützt; er hat sein Federkleid, das selbst dann noch dicht hält, wenn er auf seinen Beutezügen mit Seewasser in Berührung kommt. Er kennt weder Grenzen noch das Gesetz der Schwerkraft.

Mit anderen Worten: Der Albatros verkörpert die Freiheit an sich.

Wenn es im Lied heißt:

Er segelt mit Würde, durchwandert die Lüfte, als wär er ein Gott“,

dann ist damit nicht gemeint, dass Menschen sich diesem Vogel unterwerfen und er über sie herrschen soll.

Der Albatros herrscht über niemanden, dient aber auch niemandem. Er ist allein an die Gesetze der Natur gebunden, die sich von selbst vollziehen und seit dem Anbeginn der Zeit gelten, folgt allein den Winden und Meeresströmungen.

Doch als damals dieses Lied entstand und 1979 herauskam, hatte sein Text einen doppelten Boden, dessen verborgener Sinn alle ansprach, die gegen die Bevormundung, ja Entmündigung durch den SED-Einheitsstaat und seine Funktionäre zunehmend aufbegehrten. Er verkörpert die Sehnsucht nach der Freiheit, zu denken, was man denken will, zu fühlen, was man fühlen will, zu gehen, wohin man gehen will, ohne dafür bedroht, gemaßregelt oder gar bestraft zu werden.

Wenn es später heißt:

„Doch wenn er gefangen (…), dann brechen die Schwingen“

und

„Die Sklaven der Erde, verhöhnt und geschunden, sie teilen sein Los“,

dann ist dies eine Anklage gegen Druck, Zwang und Willkür gegenüber den Schwachen, Machtlosen und Gedemütigten.

Wem tatsächlich die Schwingen brechen, wenn man ihn mit Stricken fesselt, wem Gefangenschaft tatsächlich gleichbedeutend mit dem Tod ist, der weiß, was für ein teures, kostbares Gut die Freiheit ist.

Genau das habe ich schon früh gewusst bzw. mit diesem Wissen lebe ich, seit ich denken kann.

Mein persönlicher Kampf um und für die Freiheit des Geistes und der Seele jedes einzelnen Menschen war von Anbeginn ein Kampf aus dem Staub heraus, ein Streben vom Staub zu den Sternen, und er scheint für mich nicht zu enden, so lange ich lebe.

Das Prinzip der Freiheit, nach dem ich strebe, bedeutet für mich, dass ich über niemanden herrschen und auch niemanden an mich ketten will; dass ich es aber auch nicht dulde, dass jemand über mich herrscht und mich an sich kettet, mit allen Konsequenzen, die für mich damit einhergehen.

 



29.04.2020 - Two Members from the Club 27 - Janis Joplin and Amy Winehouse
The roots of „my“ generation of 1968 can be traced back to the days of the Vietnam Crisis, the Flower Power movement and the protests of rebellious young people. However, we have not been witnesses of this era so that we can only look back at it. On the one hand, those „Beatniks“ or „Hippies“ with their colorful, wide clothes and leather jackets, with their flowers and necklaces and long wild manes billowing in the wind appeared rather whacky and crazy to us; and for sure, we „Children of the Eighties“ would not have wanted to live the way they did: shrouded by little clouds that emerged from their joints and smoke sticks, always trying to open and cleanse their doors of perception with all sorts of likely and unlikely means. On the other hand, the music that really mattered in those days never was shallow, superficial „muzak“ without any meaning. Somehow the music of the 1960s went digging really deeply: Who are we, or rather, whom do we want to be? Where do we go? How do we want to live in this world, and how is this world supposed to look like? And how are we going to deal with our fellow men, our friends, our partners?


Two Members of the „Club 27“: Janis Joplin and Amy Winehouse


Piece of My Heart - Janis Joplin


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Quelle: www.pixabay.com


The roots of „my“ generation of 1968 can be traced back to the days of the Vietnam Crisis, the Flower Power movement and the protests of rebellious young people. However, we have not been witnesses of this era so that we can only look back at it.

On the one hand, those „Beatniks“ or „Hippies“ with their colorful, wide clothes and leather jackets, with their flowers and necklaces and long wild manes billowing in the wind appeared rather whacky and crazy to us; and for sure, we „Children of the Eighties“ would not have wanted to live the way they did: shrouded by liitle clouds that emerged from their joints and smoke sticks, always trying to open and cleanse their doors of perception with all sorts of likely and unlikely means.

On the other hand, the music that really mattered in those days never was shallow, superficial „muzak“ without any meaning. Somehow the music of the 1960s went digging really deeply: Who are we, or rather, whom do we want to be? Where do we go? How do we want to live in this world, and how is this world supposed to look like? And how are we going to deal with our fellow men, our friends, our partners?

We of the „Eighties“ were hardly ever active in moving towards such directions; rather, we were struck by a paralyzing languour and passiveness to the brink of a resigned stupor.

Maybe this mood was partly a result of the end stage of the Cold War during 1980 and 1988, when nothing seemed to move on this Earth and the super powers USA and USSR went on as they pleased, and we without any palpable influence that we might have exerted on them.

So we smiled a little at the generation of the „Sixties“ but at the same time felt a little sting of envy in comparison with them because what mattered to them was the peaceful co-existence of all people in this world as well as truthfulness and sincerity in human relationships, with which this world might be healed. Just listen to any album produced by the Doors: The texts of their songs reflect optimism, confidence and positive visions for a new world and a new time.

And one of the children of this era; or rather, a comet which only burnt for four years – from 1966 till 1970 – in a blazing light till it evaporated as quickly at it appeared was Janis Joplin.

It was one of my neighbours who lived with me in our dormitory at Erlangen who first drew my attention to her. She was always the one who – when she spoke to her family on the floor telephone in the living room on the third floor – at first nearly exploded with sauciness and self-confidence until, in the middle of her telephone call, her mood tilted into the very contrary, and she nearly got drowned in bitter sobs wrung from home-sickness.

In short, she told me of her enthusiasm for Janis Joplin. Till that day, when I looked at her I just saw a Hippie floozie who was always stoned and who, with her round eye glasses, her exploding hair and her feather boa on their head, obviously was just an idea more whacky and more crazy than all the other Hippies around her.

But my fellow student and neighbor handed me a self-mixed cassette tape and said to me: „Listen to her, and let me warn you: She is really very extreme. Either you cannot stand her at all, or you are swept away by her. She does not fit into the middle of the road.“

Well! If a voice starts blaring at full blast like this:

„I am so all alone..

H E Y,   D A D D Y ,   D A D D Y ,   D A D D Y ,   O H !

N O,  N O ,  N O !   N O,   N O,  N O! 

A L L   R I G H T !   A L L   R I G H T !

Y E E E A A A A A H H H H ! ! ! “ ,

somebody like me will start, and jump two feet back from the tape recorder.

From my first impressions, Janis Joplin sang as if she was the most-feared member of the Hell’s Angels all around and would go on rushing along with her Harley, running down everything that dared to stand in her way.

Actually, I should have bounced back and away from her in terror; but something in the way she sang always kept me captivated and made me follow her traces every now and then.

What kept my interest in her awake was maybe a Harley Davidson road show, with types of motor bikes, stylish gear and attire and rock music from a live band, that once took place years ago at the Olympiapark in Munich – and which took me right back into the 1960s at the speed of light. Another fact that kept me on the 1960s track was that Wolfgang Fierek opened a Harley store in the Munich district of Zamdorf not very much later.

Something about those machines fascinated and attracted me. Unfortunately, even the smallest „Custom“ model type was far beyond my financial reach; neither do I have a driver’s licence for motor bikes. But I still have got a coffee mug and a sweatshirt featuring the famous Harley Davidson logo.

However it was, when I heard Janis Joplin sing Piece of My Heart, to me her voice sounded like that of an Indian woman who is in close, immediate connection with Mother Earth, and who sings straight out of her guts.

And then she would sing a song in a way that made the world stop turning, and glued your curdling blood to your spine: Ball and Chain by Willie Mae Thornton.

This song is about a woman who has set all her heart, her hopes, her very life on a man who has just left her. It is the very moment when the knowledge that everything is over hits you at full blast on the emotional level.

You cannot and should not listen to this song too often. For the naked, merciless pain that whimpers and groans and screams and roars out of Janis Joplin’s voice seems to have been wrung from her on the racks; and it also will go beyond the listener’s limits of pain if he or she really digs deeply into that song, and that voice.

After her early death at the age of twenty-seven years, once in a while there were female singers who tried their luck singing Janis Joplin’s songs; but only few of them dared to deal with Ball and Chain. For, in order to get near or even equal to Janis Joplin’s level, this will only be possible if you really go down as deep into pain as she did. And not everybody is strong enough to hold out against that pain – in the end, not even she was.

Lots of people say that she sang the Blues like a black woman; and if they mean the immediate expression of emotions without restraint nor boundaries with this phrase, this is true.

But in her performances on stage, when she appeared in clothes made of linnen or leather and braces and necklaces that were made of wood and leather, too – she reminds me much more of a Medicine Woman from an Indian tribe. There is something earthy, archaic and ancient in her voice and her way of singing; just like somebody who sings for Mother Earth or the Great Spirit, or allows both of them to sing right through her.

When I realized that, I took a somewhat closer look at the „freaked-out Hippie floozie“ and noticed that she had a radiant, sunny smile without any doubts or misgivings; and that she had cordial and honest eyes.

She must have had an experience with something which absolutely captivated her, which was far stronger and greater than herself, which she just had to follow, and of which she knew that it was the right thing for her.

This was all she understood and comprehended; she just did not have time enough in those four years when she rushed all around the USA and Europe. And she never really kept a close guard on herself until she died in her hotel room one night; a death that struck the world, and maybe even her, utterly unexpectedly.

But her music and the songs she sang were all her life; she lived for, with and by them, and gave all of her for them…

 

On the Toxic Side of Love – Amy Winehouse

 

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Who would have ever believed that, after the turning of the Millennium, there would be another girl who creeps up, shoots out her blazing light for seven years like a comet, and then perishes as sudden and abrupt as Janis Joplin did?

Unfortunately, between 2008 and 2011 we in Germany only saw and heard that she and her husband reeled from one excess of alcohol and drugs to the next, and that she wrecked gig after gig until she died from an overdose of alcohol at the age of twenty-seven years.

And yet, till today her voice is frequently heard on the radio, and till today the world talks about the three records she issued:

  • her initial album „Frank“ from 2003, when she was just nineteen years of age,
  • her break-through album „Back to Black“ from 2006, in which she already reached her accomplishment as a singer, songwriter and composer;

and

  • „Lionness – Hidden Treasures“, an album that was released after her death in 2011, and features cover versions of famous musicians and duets with the great jazz singers of her age.


Both in „Frank“ and in „Back to Black“, her songs she has written all on her own tell us something about the dark, dangerous, fatal side of love. They emerge from a mind full of insight but without any illusions, which clearly, sincerely and soberly quotes the calamities, weaknesses and defaults of the singer and that of her partner just the way they are.

And then there is this deep, mellow, full voice which must have gone through all depths of despair and darkness the human soul has ever known, and which seems to belong to a woman who is much older and more mature than a nineteen- or twenty-two-year-old girl (yes, this was her age when she released her songs on „Frank“, and then on „Back to Black).

If you watch her during the „Frank“ period or before the „Back to Black“ breakthrough on a stage in concert or in an interview, she gives an alert, clever and sprightly impression, and, aboveall, she seems to be honesty and integrity to her very core. Never would she have written or sung anything she did not really mean, or did not want to express.

By and by, I, too, have seen more and more of this girl who once was so clever and wide awake, so profound, who once had such a big heart, that I kept on asking myself: „Just what was it that went so horribly wrong with her? What was the very turning point in her life when everything went so horribly wrong that the only way for her was downhill, and that nothing could have dragged or snatched her out of the gulf of destruction any longer?“

After her death and till today, lots of people say: „It’s just her own fault! Why did she allow herself to get down that far, and did not take any effort in order to get out of the gutter again?“ But in order to do so, you need a reason for taking such an effort. It seems that Amy Winehouse did not find any reason – not even, or rather, anything else but her husband Blake Fielder-Civil.

Till today, lots of people said and say: „It’s his fault! The only thing he was able to do was celebrating parties with alcohol and drugs galore, and living on the money she earned. With his lack of character, he dragged her along with him, down into his own gulf.“

For third parties – that is, for the big world outside –, facts may appear in such a light. But, how will third parties know what brought those two together, and kept them locked into each other for better or for worse?

Amy Winehouse once said that she and Blake Fielder-Civil were soulmates. This means that they knew exactly, and at each moment, what the partner was thinking and feeling, what made him or her tick and react as he did; and that one of them permanently reflected the other in their union, just like two mirrors.

And there is a fact which third parties are quite likely to forget: You do not make a deliberate choice when you fall in love; rather, one falls for the other one.

And if somebody falls for somebody, then with a vengeance and at full blast. As soon as hormons drown and wipe out your brain, everything that has to do with insight, knowledge and reason is left dumb-struck even if it is still there. It is nearly impossible to get out of such a calamity as long as partners will hold each other in a grasp that won’t give way, And this is the very topic of the „Back to Black“ album.